Loyalität ist die Geschichte von vier Freunden, die gemeinsam in einem Großstadtviertel aufgewachsen und seit ihrer Kindheit eng miteinander befreundet sind.
Cem (23), Kejo (22), Sama (23) und Tadek (24) kommen aus Einwandererfamilien und repräsentieren in ihrer Konstellation den Albtraum Deutschlands: jung, arbeitslos und keine Perspektive.
Frustriert über die näher rückende Realität des alltäglichen Lebens und sich ihrer gegenwärtigen Lebenslage bewusst, entscheidet die Gruppe schließlich, auf kriminellem Wege an Geld zu gelangen.
Über Sama, der bereits im Dienst eines größeren Drogendealers arbeitet, verschaffen sie sich Zutritt in die Welt des Drogenhandels. Zu Beginn erweist sich ihr Entschluss als erfolgversprechend.
Nach sechsmonatiger Tätigkeit erhalten sie jedoch die Erlaubnis ihres „Arbeitgebers“, einen eigenständig arrangierten Deal, der bis dato ihren größten darstellt, abzuwickeln. Doch der Schein trügt.
Von der Profitgier geblendet, lassen sie sich auf ein Geschäft ein, das über sie hinauswächst und sie in eine lebensbedrohliche Lage bringt, der sie sich nicht ohne weiteres entziehen können.
Glauben ist die Geschichte eines Drogenfahnders, der sich zu seiner Arbeit auf persönliche Weise berufen fühlt und mit vollem Einsatz gegen den Drogenhandel vorgeht.
In einer gewagten Aktion erlangt Toni Lombardo (29) Zutritt zu einer Drogenhändlerbande, die er als verdeckter Ermittler zu zerschlagen beabsichtigt.
Während seiner Ermittlung, die mehrere Monate in Anspruch nimmt, wird er von seinem älteren Kollegen Kurt Bleuling (37) unterstützt. Von Seiten seines Vorgesetzten Kommissar Paul Brenner (56) erfährt Toni jedoch in erster Linie Misstrauen, da er in seinem letzten Fall seine Tarnung aufgrund unkonventioneller Arbeitsmethoden aufgegeben hatte.
Er sieht sich für den Erfolg seiner Ermittlung gezwungen, Kompromisse einzugehen, die im völligen Gegensatz zu seiner Moral und seiner gesamten Lebenseinstellung stehen und mitunter auch den unumgänglichen Verzicht auf sein Privatleben erfordern.
Während Toni immer tiefer in das Milieu gerät, leidet die Beziehung zu seiner langjährigen, hochschwangeren Freundin Janine (26) unter seiner permanenten Abwesenheit.
Stolz ist die Geschichte eines Drogenhändlers, der in einem sozialen Umfeld aufwachsen ist, in dem Drogen und Gewalt zum Alltag gehören.
Im Alter von 24 Jahren drängen Elias Yehuda und sein Cousin David den Drogenhändler Goran Mehtin, der zugleich ihr Arbeitgeber ist, aus dem Geschäft, um dieses eigenhändig zu übernehmen. Als die beiden daraufhin gezwungen werden, sich einem Drogenschmugglerring anzuschließen, bleibt ihnen keine andere Wahl, als den Forderungen der Drogenhändler Folge zu leisten.
Während sich David seinen neuen „Vorgesetzten“ im Laufe der Jahre immer weiter annähert und sich somit einen festen Platz innerhalb ihrer Gruppierung absichert, strebt Elias weiterhin nach Unabhängigkeit und Macht. Sein Verlangen, das sich unaufhaltsam zu einer Besessenheit entwickelt, bleibt jedoch nicht unbeobachtet.
Um einen Machtkampf zu vermeiden, fordern die Drahtzieher hinter David Elias und dessen Anhänger dazu auf, es Ersterem gleichzutun und sich ihrem Willen zu beugen. Elias ist jedoch nicht gewillt, seinen hart erarbeiteten Status aufzugeben und wappnet sich für eine Konfrontation mit dem übermächtigen Gegner.
Er ist bereit, für sein selbsternanntes Recht jeden Preis zu zahlen, auch wenn dies eine Blutfehde zwischen David und ihm heraufbeschwört. Sich der Überlegenheit seines Gegners bewusst, versucht Elias einen Weg zu finden, das Monopol des Drogenschmugglerrings zu erschüttern und es an sich zu reißen.